Titanwurz als besonderes Dufterlebnis

Es ist soweit: Im Ökologisch-Botanischen Garten in Bayreuth blüht die Titanwurz. Das teilte eine Sprecherin am Samstag der Deutschen Presse-Agentur mit.

Am Wochenende ist im Ökologisch-Botanischen Garten der Uni Bayreuth das dritte Jahr in Folge eine Titanwurz erblüht – und war wieder einmal ein Besuchermagnet. Die Titanwurz gilt als größte Blume der Welt.

Wenn die Titanwurz blüht, ist es jedes Mal eine kleine Sensation – 2.300 Besucher kamen am Wochenende ins Tropenhaus der Uni Bayreuth, um die Riesenblume zu sehen. Sie ist zum ersten Mal in ihrem neunjährigen Leben erblüht. In den beiden Jahren davor war es jeweils ihre Nachbarpflanze. Die Bayreuther Botaniker hatten zunächst nicht mit der Blüte dieser Pflanze gerechnet. Bisher waren Experten davon ausgegangen, dass eine Titanwurz mindestens 20 Kilogramm auf die Waage bringen muss, um blühen zu können.

Stinkendes Spektakel

Davon hat sich die „kleine“ Bayreuther Titanwurz allerdings nicht beirren lassen und mit einem Gewicht von nur 8,5 Kilogramm geblüht. Das Hüllblatt um den etwa 150 Zentimeter hohen Kolben öffnete sich ab Samstagnachmittag. Schon am Abend wölbte sich das braun-purpurfarbene, faltige Blatt weit nach unten. Die kleinen männlichen und weiblichen Blüten am Schaft des hellgrünen Kolbens sind von außen kaum sichtbar, sind aber die für die Fortpflanzung der Pflanze wichtigen Blüten. Der Kolben der Titanwurz sondert den für dieses Aronstabgewächs typischen Aasgeruch ab, der Käfer und Insekten anlockt. Sie sind wichtig für die Bestäubung der kleinen Blüten. Auch die kleine Bayreuther Titanwurz stank phasenweise erheblich.

Vergängliche Pracht

Der Besucherstrom begann bereits am Samstagabend. Auch am Sonntag konnten Besucher die Pflanze, die in Sumatra beheimatet ist, noch in voller Pracht und Blüte bewundern. Mehrere Tausend Menschen nahmen diese Gelegenheit wahr. Die Blüte einer Titanwurz ist ein kurzes Spektakel. Nach ein bis drei Tagen knickt der Kolben um und das große Hüllblatt verwelkt. Das Tropenhaus des Ökologisch-Botanischen Gartens (ÖBG) der Uni Bayreuth hatte am Samstag und Sonntag daher die Öffnungszeiten bis 22.00 Uhr verlängert. Mitarbeiter informierten die Besucher mit ausführlichen Erklärungen und Grafiken. Und auch heute kann die stinkende Riesenblume noch einmal bewurdert werden. Das Tropenhaus ist bis 19.00 Uhr geöffnet.

Die aus den tropischen Urwäldern Sumatras stammende Pflanze blüht sehr selten und auch nur sehr kurz, im Normalfall nur eine Nacht und einen Tag. Dabei verströmt die Pflanze einen üblen Geruch.

Die Titanwurz ist die größte Blume der Welt. Die Blüte wird mehrere Meter hoch, blüht allerdings nur einen einzigen Tag und verströmt dabei den Geruch nach faulen Eiern – mit ihm möchte sie ihre Bestäuber anlocken.

Mit ihrem Gestank lockt die Titanenwurz in der Natur Fliegen an – solche nämlich, die für ihre Eiablage einen verwesenden Tierkadaver suchen. Sie werden enttäuscht: Einen geeigneten Brutplatz finden sie im Blütenstand der Titanenwurz nicht. Aber sie bestäuben bei ihrem Besuch die weiblichen Blüten, die nur in der ersten Nacht (wenn der Gestank am stärksten ist) Pollen aufnehmen können. Damit sich der duftende Lockstoff besonders gut verteilt, erhöht die Pflanze die Temperatur in ihrem Kolben. So wird der Blütenstand zur Geruchsfackel.

Die Titanwurz – ein Aronstabgewächs – ist normalerweise in den Regenwäldern Sumatras (Indonesien) beheimatet.

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Quelle:

Passauer Neue Presse , 18.06.2016 , http://www.pnp.de/nachrichten/bayern/2114961_Titanwurz-blueht-im-Botanischen-Garten-in-Bayreuth.html

BR online , 20.06.2016 , http://www.br.de/nachrichten/oberfranken/inhalt/titanwurz-bayreuth-blueht-104.html

inFranken.de , http://www.infranken.de/regional/bayreuth/In-Rekordzeit-Titanwurz-blueht-wieder-in-Bayreuth;art213,1077026

auch in Bonn: General-Anzeiger , 17.06.2016 ,  http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Die-Titanenwurz-bl%C3%BCht-wieder-article3284311.html

in Kiel: Hannoversche Allgemeine , 1.06.2016 ,  http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Titanenwurz-in-Kiel-blueht-und-stinkt

Allgemeine Beschreibungen:

http://www.zuhause.de/titanenwurz-die-groesste-blume-der-welt-blueht-nur-alle-zehn-jahre/id_56642008/index

Botanischer Garten der Universität Basel , https://titanwurz.unibas.ch/aktuell/

n-tv , http://www.n-tv.de/wissen/Titanenwurz-blueht-in-Berlin-article15363236.html

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Der Geruch von Regen

Ich stehe draußen
auf einer Wiese, so groß, so weit,
es kommt mir vor wie die ganze Welt.

Die Arme ausgebreitet,
den Blick nach oben gewandt,
hinauf zum Himmel,
stehe ich und schaue,
fühle, höre, schmecke,
und rieche.

Über mir sehe ich den weiten grauen Himmel,
voller Wolken, voller Traurigkeit.
Denn der Himmel weint.

Auf meiner Haut fühle ich Regentropfen,
streichen zart darüber,
fließen über meine Wangen,
meinen Hals hinab.

Ich schmecke sie auf meinen Lippen,
meiner Zunge.
Sie sind nicht salzig wie Tränen
oder wie das Meer,
sie schmecken nur ein wenig nach Erde.

Um mich herum höre ich
das leise Platschen,
wenn die Regentropfen sich
auf Ästen, Blättern, Grashalmen niederlassen.

Wenn die Wolken verschwinden,
wenn der Himmel nicht mehr trauert,
wieder die Sonne erscheint
und über mir wieder helles Blau strahlt,
dann rieche ich den Regen.

Wenn ich tief durchatme,
die feuchte Luft in meine Lungen sauge,
dringt der Geruch von Regen
in mich hinein.

Es riecht nach feuchter Erde,
nassem Gras,
nach der Feuchtigkeit in der Luft,
um mich herum,
die nach wie vor nicht ganz verschwunden ist.

Der Regen ist schon verschwunden,
der Himmel hat sich wieder beruhigt,
die Welt erstrahlt wieder
in hellem Sonnenschein,
aber der Geruch von Regen
lässt sich nicht so schnell vertreiben.

Er hängt in der Luft,
setzt sich in das Gras,
auf das Holz der Bäume,
solange bis die Sonne alles getrocknet hat.

Als ich auf die Wiese verlasse,
blinzele ich in helle Sonnenstrahlen,
fühle die Wärme der Sonne auf der Haut.

Doch wenn ich einatme,
rieche ich den Regen,
die Tränen des Himmels,
noch in der Luft um mich herum.

aus :  GEOlino.de – Der Geruch von Regen , (Anonym, 04.03.2006)

http://www.geo.de/GEOlino/kreativ/schreibwerkstatt/gedichte/der-geruch-von-regen-anonym-04032006-51189.html

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Regenduft

Lieben Sie den guten Geruch von Regen?  Wenn ja, sind Sie nicht allein.

In der Tat glauben einige Wissenschaftler, dass Menschen ihre Zuneigung für den Regenduft von ihren Vorfahren geerbt haben. Sie warteten auf den Regen um ihr Überleben zu sichern.
Was macht den Regenduft so besonders? Es entwickeln sich mehrere Düfte beim Niederschlag, den die Menschen angenehm empfinden.

Einer der diese Gerüche, genannt “Petrichor”, entwickelt sich nach einer längeren Trockenheit.

Der Begriff wurde 1964 von zwei australischen Forschern I.J. Bear und R.G. Thomas geprägt. Sie beschreiben wie der Geruch durch ein Öl entsteht, das bestimmte Pflanzen produzieren. Während eines Regens wird das Öl in der Luft freigesetzt.

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https://www.schweizerbauer.ch/vermischtes/allerlei/sommerregen-riecht-nach-petrichor-23624.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Petrichor

http://www.nature.com/nature/journal/v201/n4923/abs/201993a0.html

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Vom Zauber der Düfte im Garten

Ein Garten ist erst vollkommen, wenn sich zu Farben und Formen verlockende Düfte gesellen. Im Überblick: Duftende Favoriten für Ihren Garten.

Jeder kennt diese Momente: Man ist gedanklich irgendwo, plötzlich taucht ein Duft auf und mit ihm die Erinnerung an ein bestimmtes Erlebnis. Ja, das olfaktorische Gedächtnis lässt uns nicht in Stich. „Pflanzendüfte erzählen von verwandeltem Sonnenschein“, ist die Autorin Gerhild Birmann-Dähne überzeugt. Und für Heinrich Heine war Duft „das Gefühl der Pflanzen“. Für andere wiederum ist der Duft die Seele der Blumen. Eines scheint gewiss: Er beeinflusst unsere Sinne. Bei süßem Veilchenduft geraten wir ins Schwärmen, bei Rosenduft hüllt uns Romantik ein, würzige Aromen hingegen regen uns an.

„Garten voller Düfte“

Von allem etwas ist in Wels vertreten, „Garten voller Düfte“ lautet das Motto der Schaugärten beim „Blühenden Österreich“. Die große Gartenmesse hat heute noch geöffnet. Gartengestalter von nah und fern waren seit Wochen aktiv, um aus den kahlen Messehallen diesmal nicht nur ein blühendes, sondern auch ein duftendes Paradies zu machen.
In der Gartenarena ist – wie immer – auch Karl Ploberger vertreten. Sein Schaugarten-Motto lautet diesmal „Paradiesische Duftinsel“, inspiriert von der Reise nach La Réunion: Strandhütten in bunten Farben umgeben von duftenden Azaleen, vielen Frühlingsduftblumen, aber auch mit einem Baum voller Orchideen und Palmen mit typischen Tropenblumen, die bei uns als Zimmerpflanzen gezogen werden – eine duftende Fantasiewelt.

Duft und Bienen

Der Ritzlhof, die oberösterreichische Gartenbauschule, lockt mit Themen wie „Ein Garten zum Verduften“, „Florale Objekte mit Würze“ oder dem „Verruchten Garten“ im orientalischen Bereich. Konstanze Schäfer zeigt in ihrer Gestaltung, dass Duft und Bienen zusammengehören. Gartenexperte Siegfried Stein entführt in eine „Duftgrube“, „kraut&rüben“-Herausgeber Wolfram Franke in den „Duftgarten der Dichter“. Johann Wolfgang von Goethe wird nachgesagt, stets Veilchensamen zum Ausstreuen in der Tasche gehabt zu haben, auf dass sich das heimatliche Weimar in Duftorgien ergehe.
Weitere Themen der Welser Schaugärten zur individuellen Runde auf dem Duftpfad: „Odeur de fleur“, „Duftweg“ , „Der Garten besonderer Düfte“ oder „deny nose“.

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DUFTENDE FAVORITEN

Für feine Nasen:

Veilchen. Ihr zarter Duft streicht durch den Garten. Sie wachsen gern ungestört unter Hecken.

Schlüsselblumen. Nur wenn
man die Nase ganz nah in die Blüten steckt, riecht man den Frühling. Sind auf nicht gedüngten Wiesen zu finden.

Lerchensporn. Er ist im Schatten zu finden. Auch bei ihm muss man die Nase meist ziemlich nahe an die Blüten halten.

Hornveilchen. Das kleine Stiefmütterchen ist nicht nur zart duftend, sondern auch extrem hitzefest und blüht bis in den Sommer hinein.

Zaubernuss. Das Gehölz mit den roten oder gelben Blüten findet man viel zu selten. Wenn auch der Duft nicht überwältigt, die Blüten tun es.

Für kräftigen Duft:

Hyazinthe. Besonders die Multiflora-Sorten finde ich attraktiv, weil die Blüte nicht so streng erscheint. Über viele Meter ist sie zu riechen.

Maiglöckchen. Ideal zum Verwildern unter Hecken, wo es sich austoben kann. Besonders nach einem leichten Regen liegt der Duft in der Luft.

Duftheckenkirsche. Der früheste Dufter, daher sollte das Gehölz in der Nähe des Eingangs gepflanzt werden. Die kleinen Blüten überraschen.

Narzisse „Thalia“. In großen Massen in Blumenwiesen gepflanzt, hüllt sie den Garten in eine wahre Duftwolke. Sofort nach dem Austrieb düngen.

Bärlauch. So köstlich er im Aufstrich oder der Suppe ist, im Garten kann er lästig werden. Daher die Blüten vor dem Aussamen entfernen.

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Quelle:  Kleine Zeitung , vom 3.04.2016 , von Karl Ploberger

http://www.kleinezeitung.at/s/zuhause/garten/4957790/Vom-Zauber-der-Dufte-im-Garten

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Er ist’s

Frühling läßt sein blaues Band
wieder flattern durch die Lüfte;
süße, wohlbekannte Düfte
streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
wollen balde kommen.
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike (1804 – 1875)

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Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte…“ , Das wohl bekannteste Frühlingsgedicht mit dem eigentlichen Titel „Er ist’s“ stammt von dem deutschen Lyriker Eduard Friedrich Mörike aus dem Jahre 1829

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Quelle: http://www.lyrikwelt.de/gedichte/moerikeg3.htm ,

http://www.derkleinegarten.de/mehr-infos-bilder/gedichte/fruehlingsgedichte/moerike-fruehling-er-ists.html

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Der Duft der Steine

Einzellige Mikroalgen nehmen gelöste Minerale im Wasser wahr – Chemiker der Universität Jena publizieren Forschungsergebnisse in „Nature Communications“

Kieselalgen, wissenschaftlich Diatomeen, sind in vielen Gewässern heimisch. Als Hauptbestandteil des marinen Phytoplanktons bilden sie die Nahrungsgrundlage für eine Vielzahl von Meeresbewohnern. Zudem produzieren sie rund ein Fünftel des Sauerstoffs in der Erdatmosphäre und sind damit ein zentraler Faktor für das Weltklima. Die einzelligen, nur wenige Mikrometer winzigen Kieselalgen, besitzen aber auch noch eine weitere erstaunliche Fähigkeit: sie können Stein „riechen“.

„Genauer gesagt, sind die Algen in der Lage, gelöstes Silikat-Mineral zu orten“, erläutert Prof. Dr. Georg Pohnert von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Wie der Inhaber des Lehrstuhls für Instrumentelle Analytik/Bioorganische Analytik und sein Forscherteam in einer aktuellen Studie nachweisen konnten, spüren die Kieselalgen nicht nur Silikate im Wasser auf. Sie bewegen sich außerdem aktiv an die Stellen, an denen der Silikatgehalt besonders hoch ist. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Fachblattes „Nature Communications“ veröffentlicht (DOI: 10.1038/ncomms10540).

Silikat benötigen die Algen zum Aufbau ihrer stabilen mineralischen Zellwände, die wie bei einem Schuhkarton mit Deckel aus zwei überlappenden Teilen bestehen. Während der Zellteilung erhalten die neuen Zellen jeweils eine Hälfte der Schachtel und bilden den fehlenden Deckel neu. „Das Baumaterial dafür müssen sich die Algen in ihrer Umgebung suchen“, sagt Pohnert, der zudem Fellow am Jenaer Max-Planck-Institut für chemische Ökologie ist.

Für ihre Studie haben die Jenaer Forscher gemeinsam mit internationalen Kollegen der Universität Gent (Belgien) Kieselalgen der Art „Seminavis robusta“ unter dem Mikroskop beobachtet und gefilmt. Das dabei entstandene Video zeigt, was passiert, wenn man den Algen ein Körnchen Silikat-Mineral vorsetzt: Die winzigen Einzeller, die in einem Biofilm auf einer festen Unterlage wachsen, bewegen sich im Zickzack-Kurs auf die Silikatquelle in der Bildmitte zu und „fressen“ sie förmlich auf. Rund zwei Mikrometer pro Sekunde legen die Algen dabei zurück, wie das Video im Zeitraffer zeigt. „Es wird deutlich, dass die Kieselalgen-dominierten Biofilme eigentlich ständig in Bewegung sind“, macht Pohnert deutlich.

Wie den Algen eine so zielgerichtete Bewegung gelingt, ist den Forschern zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar. „Wir wissen derzeit nicht, über welche Rezeptoren die Algen verfügen und welche Mechanismen diesen ‚Wahrnehmungsprozess‘ steuern“, so Karen Grace Bondoc aus Pohnerts Team. Die Doktorandin ist Stipendiatin der International Max Planck Research School „Exploration of Ecological Interactions with Molecular and Chemical Techniques” und Erstautorin der Publikation. Sie befasst sich in ihrer Promotionsarbeit mit den komplexen Interaktionen von Organismen in marinen Biofilmen.

Nachweisen konnten die Wissenschaftler allerdings, dass sich die Kieselalgen ausschließlich vom „Duft“ von Silikaten angezogen fühlen. Ersetzten die Forscher das Mineral gegen strukturell sehr ähnliche Germanium-haltige Salze, die für die Algen giftig sind, bewegen sie sich von der Mineralquelle weg.

Auch wenn es sich bei ihren Untersuchungen derzeit um reine Grundlagenforschung handelt, sehen die Jenaer Chemiker durchaus Möglichkeiten, ihre Erkenntnisse langfristig auch praktisch zu nutzen. „Wenn wir die Prozesse verstehen, die die Algen dazu bringen sich an einer Stelle anzusiedeln oder bestimmte Orte zu meiden, könnte man bestimmte Oberflächen und Materialien gezielt so gestalten, dass sie algenfrei bleiben“, macht Pohnert deutlich. Das ließe sich etwa an Schiffsrümpfen oder Wasserleitungen nutzen, an denen es durch Algenbewuchs häufig zu Schäden kommt.

Artikel: https://idw-online.de/de/news645542

Original-Publikation:
Bondoc KG et al. Selective silica-directed motility in diatoms, Nature Communications 2016 (DOI: 10.1038/ncomms10540)

Kontakt:
Prof. Dr. Georg Pohnert
Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Lessingstraße 8, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 948170
E-Mail: georg.pohnert@uni-jena.de

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Dr. Ute Schönfelder Stabsstelle Kommunikation/Pressestelle
Friedrich-Schiller-Universität Jena

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