Grasse als Dufthauptstadt

Grasse an der Côte d’Azur, in Südfrankreich, gilt als Stadt der Düfte. Die Farben, das Licht, der Duft: Die Provence ist ein Reiseziel für alle Sinne, und das nicht nur zur Blütezeit der Lavendelfelder.

Chanel, Galimard, Molinard – was Parfüm angeht, wartet die südfranzösische Stadt Grasse mit wahrhaft großen Namen auf. Rund um die Stadt wachsen die Grundstoffe für die Kompositionen: Lavendel, Rosen und Jasmin blühen und duften um die Wette.

.

http://www.uniquefragrance.de/grasse

http://www.spiegel.de/reise/europa/grasse-in-suedfrankreich-weltstadt-der-nasen-a-559859.html

http://www.focus.de/kultur/leben/lebensart/parfuem-metropole-grasse-das-mekka-der-duefte_aid_331943.html

http://www.merkur.de/reise/europa/provence-land-duefte-reise-reportage-europa-zr-463937.html

http://www.sueddeutsche.de/reise/frankreich-duefte-einer-stadt-1.831100

http://www.bunte.de/meldungen/parfuemparadies-grasse-grasse-suedfrankreich-stadt-der-duefte-63734.html

http://www.hoerzu.de/wissen-service/reisen/urlaub/provence-traumland-der-duefte

.

.

Advertisements

Köln – Hier liegt was in der Luft

Der Rhein bei Rodenkirchen: Kölsche Riviera, teure Residenzen, blauer Himmel – aber was sehen wir da? Bewohner, die die Nase rümpfen. Köln riecht? Aber ja! Mal nach Kloake, dann nach Chemie, aber auch nach Kakao, Kaffee oder Kölsch.

Gabriele Diete ist Besitzerin einer 72-Quadratmeter-Wohnung im Wohnpark, in dem gut dotierte WDR-Journalisten, Architekten und Lehrer leben. Frau Diete legt Strichlisten über die dicke Luft an: „Im Wohnpark sind einige Hundert Anwohner betroffen. Eine Zeit lang stank es regelmäßig um 21 Uhr, immer wenn ich im Sommer auf den Balkon wollte.“

Jetzt werde sie oft mitten in der Nacht mit Kopfschmerzen wach, zwischen zwei und drei Uhr komme der Gestank. Der Geruch sei ungefähr der von Schweißfüßen, „oder auch mal wie ein Pups“, sagt die Musikpädagogin.

Gleich in der Nachbarschaft befindet sich das Klärwerk Rodenkirchen – hier wird definitiv Geruch erzeugt. Kanalexperten wollten ganz genau wissen, was das Klärwerk anrichtet. Ein Gutachter ging Streife, fertigte Geruchsprotokolle.

Jetzt hat die Steb am Kirschbaumweg eine 100 000 Euro teure Anlage installiert, die das Problem beheben soll: Eine in einem Container untergebrachte Dosierstation schießt eine sauerstoffhaltige Chemikalie (Calciumnitrat) in den Kanal, um das Abwasser auf dem Weg zur Kläranlage frischer zu halten (das Nitrat zögert das Entstehen von Fäulnisprozessen hinaus).

Dufte? Verdufte!

Andere Veedel, andere Gerüche. So sind in Ehrenfeld die Rauchschwaden vom Holzkohlegrill im „Kebapland“ (Venloer Straße) ein im Umweltamt aktenkundiger Fall, Nachbarn wie das Polizeirevier beschwerten sich. Der Kebapland-Chef hat kürzlich einen Elektrofilter eingebaut, das Amt wird das Resultat prüfen.

Zwei U-Bahn-Stationen weiter führte ständiger Kaffeeduft aus einer Rösterei zu Zwist mit dem Nachbarn – bis der Röstereichef die Abluft umleitete.

Im Stadtteilen wie Esch und Pesch, so Bernd Kiefer (42), Abteilungsleiter Immissionen im Umweltamt, führt oft Gülle-Geruch zu Problemen: „Das ist eine schöne Wohngegend, wo die Leute ein Haus kaufen und dann auf Landwirtschaft treffen – das kann bestialisch stinken. Aber das gilt nur für wenige Tage im Jahr.“ Wie auch an Feldern in Poll und Porz.

Aromatisch wird es dagegen an der Stadtgrenze zu Bergisch Gladbach, wo das Instant-Werk „Krüger“ sitzt. Je nach Produktion und Windrichtung duftet es in Brück bis Refrath nach Vanille und Erdbeere. „Und bei Regen riecht es oft nach Kakao“, hat Anwohnerin Marion Rüggeberg festgestellt.

In Höhenberg sorgt die Kronen-Bäckerei für appetitlichen Geruch im Viertel- was für manche aber auch ein Gräuel sein kann, wie der städtische Immissionsexperte Kiefer erzählt: „Da will einer Diät machen und abspecken und wird mit frischem Brotgeruch gequält – das hat er nicht so gern.“

Im Kölner Norden war Niehl aufgrund von Problemen mit der Kanalisation – ähnlich wie in Rodenkirchen – lange ein Sorgenviertel, wie auch Flittard/Stammheim auf der anderen Rheinseite – hier macht die große Kläranlage Gegenmaßnahmen nötig.

Und zuletzt: Kölsch darf in einem Kölner Geruchsatlas natürlich nicht fehlen. Da wäre also die letzte, mitten in der Stadt verbliebene Großbrauerei Gaffel am Eigelstein, die für alle im Viertel deutlich zu vernehmen, regelmäßig Malz verarbeitet. Über „Kölsch“-Geruch, heißt es bei der Stadt, beschwere sich aber niemand.

. . . ( ausführlicher Text )

(Quelle: Express vom 28.07.14)

.

Express vom 28.07.14 : http://www.express.de/hier-liegt-was-in-der-luft–geruchs-atlas–so-riecht-die-stadt-1090752

Bild, 11.06.2013:  http://www.bild.de/news/inland/koeln/mysterioeser-geruch-koeln-stinkt-nach-marjoran-und-maggi-30795486.bild.html

Aktuelle Luftqualität, Feinstaub PM 10 :

http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/eu_pm10_akt/

.

Für den musikaschen Genuss zu diesem Thema gibt es noch die LP aus den 1970er, von der Plattenfirma    EMI Columbia :

“ Das ist der Duft von Köln  –  Ein Köln-Souvenir “ ,

mit den Interpreten: Lotti Krekel „Lieber Tünnes, lieber Schäl“, Horst Mand „Colonia, Colonia“, Die Colonia Singers „Eau de Cologne“, Steingass-Terzett „Un et Arnöldche fleut“, „Ich han ’ne neue Papa“, etc.

.

Holzminden – Stadt der Düfte und Aromen

Holzminden ist Hauptsitz des größten deutschen Duft- und Geschmackstoffunternehmens. Weltweit gehört das im Jahr 2003 aus der Fusion der beiden Holzmindener Firmen Haarmann & Reimer und Dragoco hervor gegangenen Unternehmen Symrise zu den fünf weltweit größten der Branche. Eine Vielzahl von weltweit bekannten Parfums wurden von Parfumeuren dieser Firma kreiert.

Duftendes Besucherleitsystem

Ein Besucherleitsystem gehört heute für Städte, die im Tourismussektor erfolgreich sein wollen, zum Pflichtprogramm. Doch was macht ein gutes Leitsystem aus? Selbstverständlich soll es den Besucher über die Geschichte der Stadt informieren und ihm die Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten näherbringen. Den Bürgern soll es die Möglichkeit geben, ihr Wissen über Holzminden zu vertiefen und die Identifikation mit ihrer Heimatstadt zu verstärken. Doch Informationen wollen auch attraktiv vermittelt werden, weshalb sich das Charakteristische einer Stadt auch in diesem Leitsystem widerspiegeln muß.

Einzigartig für Holzminden ist die wirtschaftliche Entwicklung und der Aufbau einer noch relativ jungen Industrie, die ausgehend von Holzminden mit der Produktion von Riech- und Geschmackstoffen einen weltweiten Markt erobert hat. Die Geschichte der Stadt Holzminden ist eng mit der Firmengeschichte der ehemaligen Firmen Haarmann & Reimer sowie Dragoco verbunden. Ihre Existenz hat die wirtschaftliche Entwicklung in Holzminden maßgeblich geprägt. Gemeinsam begleiten Sie nun unter dem Namen „symrise“ die Entwicklung unserer Stadt. Holzminden bleibt so das Zentrum der deutschen Duft- und Geschmackstoffindustrie.

Deshalb hat sich Holzminden – die „Stadt der Düfte und Aromen“ – bei der Präsentation seiner Zeugnisse der Geschichte auch auf dieses Thema bezogen. An 18 Duftstelen werden dem Besucher und den Bürgern sowohl interessante Informationen zum jeweiligen Standort wie auch über Düfte und Aromen vermittelt. Besonders ist aber nicht nur der Informationsgehalt, sondern auch die Art und Weise der Präsentation, denn Sie können die Stadt Holzminden „Immer der Nase nach“ erkunden. Jede Duftstele ist mit einem speziellen Duftstoff ausgestattet, der in einer besonderen Beziehung zur Produktion der Firma „symrise“ steht. Denn auch wenn diese Tatsache beim Endverbraucher weitgehend unbekannt ist, kommen die Menschen tagtäglich mit „Grundstoffen“ aus Holzminden in Berührung. Sei es beim Zähneputzen, Wäsche waschen, der Körperpflege, beim Verzehr von Lebensmitteln oder dem Auftragen eines feinen Parfüms – meistens ist auch ein Stück Holzminden dabei.

.

Quelle:  Holzminden.de , http://www.holzminden.de/duftender_stadtrundgang.html